Neuer Online-Kurs „KI-Kompakt“ – drei Wege zu besseren KI-Ergebnissen

Der Text war in Sekunden fertig. Und trotzdem war er nicht das, was du wolltest. Diese Erfahrung machen viele, die mit generativer KI arbeiten: Die Geschwindigkeit beeindruckt, die Qualität enttäuscht. Meist liegt das nicht an der KI. Es fehlen die Methoden, um richtig mit ihr zu arbeiten.

Genau dafür gibt es jetzt unseren Online-Kurs KI-Kompakt – sechs kostenfreie Videos unter CC-BY-SA Lizenz, von der Frage, wie KI-Texte entstehen, bis zu Leitplanken, die KI-Antworten überprüfbar machen. Zu finden ist der Kurs hier.

Nutzungskompetenz statt Tool-Kunde

Das Wichtigste vorweg: Alle Beispiele im Kurs sind vollständig übertragbar. Gezeigt wird alles an Mistral – aber im Mittelpunkt steht nicht das Tool, sondern deine Nutzungskompetenz. Die Methoden funktionieren genauso in ChatGPT, Claude, Langdock oder anderen gängigen KI-Systemen. Wer wechselt, nimmt alles mit.

Teil 1 – Das erwartet dich hier: Die Ausgangsfrage des Kurses: Warum hängen gute Ergebnisse weniger am Tool als an der Methode? Die Antwort sind drei Wege zur besseren KI-Nutzung – Prompten, Bibliotheken und Projekte, Skills –, die die Reihe Schritt für Schritt geht.

Teil 2 – Was ist eigentlich KI?: Viele setzen künstliche Intelligenz mit ChatGPT gleich. Aber ChatGPT ist nur die Spitze des Eisbergs. Der Kurs zeigt, was unter der Wasseroberfläche liegt, und erklärt, wie generative KI Texte wirklich erzeugt: durch Mustererkennung und Wahrscheinlichkeitsberechnung, Wort für Wort. Deshalb sind Zusammenfassungen in KI-Suchergebnissen keine Spiegelung der Webseiteninhalte, sondern eine Vorhersage. Wer das versteht, kann seine Erwartungen an die Systeme justieren – und weiß, warum Recherche und Textvorhersage nicht dasselbe sind.

Teil 3 – Prompten ist Kommunikation: Prompten ist im Kern eine kommunikative Fähigkeit: eine klare Verständigung mit der KI, die keinen Raum für Fehldeutungen lässt. Der Kurs zeigt, auf welchen Ebenen ein guter Prompt wirkt – und warum die Ergebnisse dann nicht nur anders, sondern besser werden.

Teil 4 – Bibliotheken und Projekte: Generative KI antwortet auf Basis von Wahrscheinlichkeiten – für Anträge und Berichte reicht das nicht. Der Kurs zeigt, wie du mit Bibliotheken und Projekten der KI eine geprüfte Wissensbasis gibst: eigene Dokumente, Konzepte, Vorgaben der Fördergeber*innen. So weiß das System, womit es arbeitet, und die Antworten werden belastbarer. Ein wichtiger Kniff dabei: Dateien müssen maschinenlesbar sein. So senkst du das Halluzinationsrisiko deutlich.

Teil 5 – Skills: speichern, teilen, mitnehmen: Ein Skill hält fest, wie die KI arbeiten soll – einmal definiert, gilt er in jedem Chat. Im Grunde ist das eine interne Fortbildung, abgespeichert in einer kleinen Datei: ein Schreibstil, ein Wording, ein fester Workflow. Der Kurs zeigt, wie du Skills erstellst, prüfst und in der Praxis nutzt. Weil sie ein offenes Standardformat haben, lassen sie sich exportieren, im Team teilen und beim Wechsel des KI-Systems einfach mitnehmen. Nicht nur Wissen sondern auch Fähigkeiten bleiben so erhalten – egal, wo du arbeitest.

Teil 6 – Globale Leitplanken: Globale Leitplanken sind Regeln, die einmal formuliert in jedem Gespräch gelten. Sie legen fest, wie die KI grundsätzlich mit dir arbeitet – etwa mit Sicherheitsstufen für Aussagen, Quellen- und Zahlenregeln. So zeigt eine Antwort von sich aus, welche Aussagen geprüft sind und wo das Wissen endet – statt überall gleich überzeugend zu klingen. Der Kurs liefert eine Vorlage zum Kopieren. Und er ordnet ehrlich ein, was Leitplanken leisten: Sie ordnen die Prüfung, ersetzen sie aber nicht.

Für wen ist der Kurs?

Der kostenlose Online-Kurs richtet sich an alle, die ihre Arbeit mit KI professionalisieren oder verbessern wollen – in der Bildungsarbeit, in der Verwaltung, im Ehrenamt. Neueinsteiger*innen fangen bei Teil 1 an. Wer schon Erfahrung hat, wählt gezielt die Folge, die er gerade braucht – und wendet alles direkt im Arbeitsalltag an. Und noch einmal das Wichtigste: Der Kurs ist unabhängig vom verwendeten KI-Tool. Was du lernst, funktioniert in jedem gängigen System – und wandert mit, wenn du wechselst.