KI-Audiotranskription: sicher und datenschutzkonform

Stellt euch vor, ihr müsstet stundenlange Interviews, Meetings oder Vorträge manuell abtippen – eine Aufgabe, die viele von uns aus Studien- oder Berufszeiten nur allzu gut kennen. Damals hieß es: Diktiergerät an, Kopfhörer auf, und stundenlanges Abhören und Abtippen. Heute übernimmt das Künstliche Intelligenz für uns. Doch während KI-Tools wie Gemini oder ChatGPT das Transkribieren von Audiodateien revolutioniert haben, bringen sie auch neue Herausforderungen mit sich. Besonders kritisch: Datenschutz und der Umgang mit Stimmprofilen.

In meinem neuen Video gehe ich der Frage nach: Wie können wir die Vorteile der Audiotranskription nutzen, ohne unsere Daten preiszugeben?

Link NoScribe: https://github.com/kaixxx/noScribe
Link MacWhisper: https://goodsnooze.gumroad.com/l/macwhisper
Link LM Studio: https://erwachsenenbildung.digital/lm-studio-lokale-ki-sprachmodelle-fuer-datenschutz-und-privatsphaere/

KI generierte Text-Zusammenfassung:


Intro: Hallo und herzlich willkommen! Heute geht es um ein Thema, das viele von euch sicher kennen: Audiotranskription. Also, wie wir gesprochene Sprache in geschriebenen Text verwandeln. Welche Herausforderungen es dabei gibt und welche Lösungen ich selbst nutze. Wenn dich das interessiert, bleib dran – es wird spannend! Los geht’s nach einer kurzen Einleitung.


Erfahrungen aus der Vergangenheit: Früher, zu meiner Studienzeit, hätte ich mir so etwas wirklich gewünscht. Damals saß ich stundenlang vor meinem Diktiergerät – ja, so ein altes Bandgerät – und musste Interviews für meine Diplomarbeit abtippen. Heute geht das alles viel schneller: Ich nehme digital auf, lade die Datei in eine KI – und schon habe ich den Text vor mir. Perfekt für Dokumentationen oder weitere Texte.


Die Herausforderungen: Doch es gibt zwei große Hürden, die nicht zu unterschätzen sind.

Erstens: Stimmprofile und KI. Jedes gute KI-Modell – ob Gemini, GPT oder andere – kann Audiodateien transkribieren. Aber: Wenn ich meine Stimme oder die Stimme anderer aufnehme und an eine KI übermittle, gebe ich damit auch Stimmprofile weiter. Schon 20 bis 30 Sekunden reichen aus, um eine Stimme zu klonen. Das ist nicht nur für mich, sondern auch für andere problematisch. Denn ich frage nicht immer vorher um Erlaubnis. Also Vorsicht: Wer seine Stimme nicht im Netz wiederfinden möchte, sollte genau überlegen, was er hochlädt.

Zweitens: Datenschutz. Oft sprechen wir in Aufnahmen über Personen oder personenbezogene Daten. Bei amerikanischen KI-Modellen weiß ich nicht, was mit diesen Daten passiert. Und ohne klare Rechtsgrundlage wird das schnell problematisch.


Lösungen für datenschutzkonforme Transkriptionen: Wie kann man das also sicher machen? Hier sind drei Möglichkeiten:

1. Lokale Transkription auf dem eigenen Computer. Wenn ich die Audiodatei direkt auf meinem Rechner transkribiere – ohne Internetverbindung – bleiben alle Daten bei mir. Keine Sorge um sensible Inhalte! Ein Tool, das das kann, ist NoScribe. Es nutzt das Open-Source-Modell Whisper von OpenAI und ist kostenlos für Windows, Linux und macOS verfügbar.

Wie funktioniert’s? Ganz einfach:

  • Audiodatei auswählen.
  • Zielort festlegen.
  • Sprache automatisch erkennen lassen oder manuell einstellen.
  • Genauigkeit oder Geschwindigkeit wählen.
  • Und los geht’s!

Innerhalb von Sekunden habe ich den Text – und kann ihn direkt weiterverwenden. Falls ich Protokolle anonymisieren muss, kann ich in Word einfach Namen und personenbezogene Daten ersetzen oder löschen.

2. MacWhisper – die Lösung für Mac-Nutzer*innen. Für alle mit einem Apple-Computer gibt es MacWhisper. Es kostet zwar etwa 50 bis 60 Euro, aber es lohnt sich! Besonders praktisch: die Record-Zoom-Funktion. Damit kann ich Meetings lokal aufzeichnen und transkribieren – inklusive Sprechererkennung. So weiß ich immer, wer was gesagt hat.

3. Lokale Apps für unterwegs. Auch auf dem Smartphone geht’s datenschutzkonform. Für iOS gibt es die Sprachmemos-App. Sie arbeitet komplett lokal und nutzt Apple Intelligence. Perfekt für Interviews oder Vorträge – ich nehme auf, und schon habe ich das Transkript. Für Android gibt es sicher ähnliches – ich bin gespannt auf eure Tipps in den Kommentaren!


Fazit und Ausblick: Datenschutz ist ein riesiges Thema – aber es gibt Lösungen! Ob lokal auf dem Rechner, mit speziellen Tools oder Apps: Jede*r kann selbst entscheiden, wie sicher die eigenen Daten bleiben.

Und jetzt zu euch: Nutzt ihr schon Transkriptionstools? Wenn ja, welche? Und für welche Zwecke? Lasst uns austauschen – ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!


Abschluss: Ich hoffe, der Beitrag hat euch neue Impulse gegeben. Bis bald und bleibt neugierig!


Fragen zum Weiterdenken:

  • Welche Tools nutzt du für Transkriptionen?
  • Wie gehst du mit dem Thema Datenschutz um?
  • Hast du schon Erfahrungen mit lokalen Lösungen gemacht?

2 Kommentare

  1. Ich habe ein Modell von Nvidia (parakeet) in eine eigene App lokal per vibe coding geschrieben. 1h Audio ist in unter 10sec transkribiert. Noch eine Minute, wenn man Sprecherunterscheidung möchte.

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