KI-gestützte Meeting-Assistenten wie der Zoom AI Companion sind aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Sie transkribieren Gespräche in Echtzeit, fassen Inhalte zusammen oder übersetzen auf Knopfdruck. Doch für Multiplikator*innen im Bildungsbereich stellt sich oft die Frage: Wo werden die entsprechenden Daten verarbeitet und wie lässt sich diese Technologie datenschutzkonform einsetzen?
Hier kommt Hedy.AI ins Spiel – ein lokaler KI-Assistent, der Meetings, Workshops oder Interviews nicht nur aufzeichnet, sondern auch analysiert, ohne dass Daten fremde Server erreichen. Das Tool läuft auf Wunsch komplett offline und nutzt lokale Sprachmodelle wie Whisper für die Transkription oder Qwen für die Inhaltsanalyse. So bleiben sensible Gespräche, etwa aus Barcamps oder Beratungssettings, auf dem eigenen Gerät. Nutzer*innen wählen selbst, ob sie die Cloud-Synchronisation aktivieren oder komplett lokal bleiben. Transkriptionen und Analysen entstehen live – ohne Verzögerung durch Serveranfragen. So können sich Moderatorinnen auf das Gespräch konzentrieren, während die KI im Hintergrund dokumentiert.
Stellen Sie sich vor: In einem World Café läuft auf jedem Tisch ein Tablet mit Hedy. Die KI erstellt automatisch Transkripte, fasst Kernaussagen zusammen und ordnet sie den Sprecher*innen zu. Nach der Veranstaltung liegen die Ergebnisse sofort vor – ohne manuelles Abtippen oder Datenschutzrisiko. Die Texte lassen sich per AirDrop oder E-Mail weitergeben oder direkt in die Nachbereitung einfließen lassen.
Hedy zeigt: KI kann Arbeitsprozesse in der Bildung effizienter und sicherer gestalten. Die kostenlose Version bietet bereits 5 Stunden Aufnahmezeit, die Pro-Version (99 $/Jahr) oder ein Lifetime-Account (300 $) erweitern die Möglichkeiten. Der Clou: Selbst mit begrenzter Rechenleistung funktionieren kleinere Modelle ab 8 GB RAM.




